Open Office Portable – Bürosuite auf dem USB-Stick

Open Office Portable – Bürosuite auf dem USB-Stick

Das für mobile Speichermedien gedachte Open Office Portable für Windows hat mit Version 2.3.1 diverse Lokalisierungen und Verbesserungen erfahren. Zu den unterstützten Sprachen zählen nun Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Mit dem Update erreicht das Hosentaschen-Office auch den Gleichstand mit dem Desktop-Paket.

Die Entwickler betonen eine verbesserte Kompatibilität mit Extensions durch eine aktualisierte UNO-Python-Bridge. Sowohl die Installationsroutine als auch der Startvorgang funktionieren in der aktualisierten Ausgabe besser mit der zu Grunde liegenden Openapps-Anwendung, versprechen die Entwickler. Eine digitale Signatur garantiert zudem die Authentizität des Paketes. Daneben speichert Portable 2.3.1 temporäre Dateien nun auf dem USB-Stick, was bei der Nutzung fremder Rechner dem Datenschutz dient.

Die deutsche Version steht unter der Obhut des Vereins Openoffice.org Deutschland e.V. und des deutschsprachigen Projektes von OpenOffice.org. Gemeinsam haben sich die beiden Gruppen der Lokalisierung des englischen Originals angenommen, das John Haller von Portableapps.com entwickelt hat. Die deutsche Ausgabe ist ebenfalls im Portableapps-Format gepackt und lässt sich damit in die Suite von Portableapps integrieren. Der portable Ableger ist ebenfalls Open Source.

Den Open Office Portable gibt es nur für Windows-Rechner zum Download, Linux-Anwender müssen für den Betrieb Wine bemühen. Die deutsche Ausgabe gibt es auf dieser Webseite. Rund 80 MByte gilt es herunterzuladen. Ausgepackt und auf dem USB-Stick installiert belegt die Anwendung rund 220 MByte.

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3 Kommentare
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Ulf B.
18 Jahre her

Hi,

…Linux-Anwender müssen für den Betrieb Wine bemühen…
wäre doch mal ne Herausforderung für einen Linux-Tüftler. Denn genau dass wäre ja ein gravierender Mobilitätsvorteil. Dabei könnte ich mir ein Script vorstellen, welches ein overlay-Dateisystem wie UnionFS [1] oder aufs [2] verwendet.

Ciao
Ulf

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/UnionFS
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Aufs

Repre Hendor
18 Jahre her

“Linux-Anwender müssen für den Betrieb Wine bemühen” Noch nie was von klik gehört? Das Ding tut genau das, was PortableApps für Windows tut (und noch ein bißchen mehr): allerdings nicht nur für 3 Dutzend Applikationen, sondern für 3 Tausend. Die Jungs von klik hatten sogar eine Zeitlang ein Paket von OpenOffice.org im Angebot. (So weit ich weiss, nur deshalb wieder zurückgezogen, weil sich kein Freiwilliger fand, der das “Rezept” pflegte, und die Entwickler sich auf die eigentlichen klik-Entwicklung konzentrieren wollten). Allerdings war die erste Implementierung von klik noch als Bash-Skript gemacht, und verwendete Loopmounting und Debian-Pakete. Nachdem die Grundidee von… Mehr »

Dieter Drewanz
17 Jahre her

Leider gibt es keine Liste, welche PortableApps (Anwendungen) unter wine laufen, bzw. ab welchen Versionen es geht, bzw. es problematischer wird.

[1] http://brainstorm.ubuntu.com/idea/7888/
[2] http://www.linux.com/articles/59040
[3] http://appdb.winehq.org/objectManager.php?sClass=application&iId=4721

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