Open Invention Network erwirbt Rechte an Mobiltechnologien

Open Invention Network erwirbt Rechte an Mobiltechnologien

Handy-Investition

Das Open Invention Network (OIN) finanziert einen amerikanischen Forscher, der sich mit Sicherheit auf Mobiltelefonen beschäftigt.

Gegenstand des Forschungsprojekts von Gail-Joon Ahn soll Identitätssicherheit von Handynutzern sein. Außerdem erwirbt das Open Invention Network (OIN) nicht näher benanntes geistiges Eigentum von der Universität Arizona, an der Ahn arbeitet, beziehungsweise von der an die Uni angeschlossene Technologietransfer-Organisation Arizona Technology Enterprises.

Das OIN kauft nicht nur Patente ein und macht Öffentlichkeitsarbeit, sondern finanziert ab und an auch Forschungsprojekte, erklärt es diesen Schritt. In solchen Fällen verspricht sich das Unternehmen, die Menge des geistigen Eigentums signifikant zu erhöhen, die der weiteren Entwicklung von Open-Source-Software zuträglich sein soll – wie hier zu Gunsten von Handy-Linux. Nähere Angaben zum Forschungsthemen oder zum Finanzierungsumfang geben OIN und die Forscher in Arizona nicht bekannt.

Das in Nordkalifornien ansässige Unternehmen Open Invention Network LLC begreift sich als Linux-Förderer. Wer Lizenznehmer des OIN wird, erwirbt das kostenfreie Recht, die vom OIN eingekauften Patente zu nutzen – unter der Bedingung, dass er seine eigenen Patente niemals gegen das Linux-Betriebssystem geltend machen wird. Man kann dem Netzwerk auch Patente spenden. Die sechs Gründer und Hauptinvestoren des OIN sind IBM, NEC, Novell, Philips, Red Hat und Sony.

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