Die Virtualisierungs-Software VirtualBox wirft eine neue Version auf den Markt: Das Major-Update 1.6.0 erlaubt Solaris und Mac OS X als Host-Systeme, wodurch diese Möglichkeit das Teststadium verlässt. Schön: Den Seamless-Modus gibt es nun auch für Linux- und Solaris-Gastsysteme. In diesem Modus lassen sich einzelne Anwendungen der virtuellen Maschinen ganz normal auf dem Desktop starten, eingebettet in das Standard-Fenster-Layout des Host-Systems.
Virtualbox bringt neuerdings auch SATA-Festplatten-Controller mit und unterstützt PAE (Physical Address Extension). Dank dieser Erweiterung können 32-Bit-Prozessoren deutlich mehr Arbeitsspeicher adressieren. Der integrierte DHCP-Server kennt nun auch DHCPNAK, Virtualbox bringt zudem eine Webservice-API mit und unterstützt den Linux-Kernel in Version 2.6.25 besser. Weitere Details zu den Änderungen verrät das Changelog.
Downloaden lässt sich die neue Version entweder aus dem Trunk (“svn co http://virtualbox.org/svn/vbox/trunk vbox”), in einer Binärversion oder als so genannte Open Source Edition (OSE) mitsamt Quellcode. Dass die Software auf Suns Webseiten lagert, verwundert nicht: Vor nicht allzu langer Zeit wurde Innotek, das Unternehmen hinter Virtualbox, von Sun übernommen.





