Der bei Novell angestellte Entwickler Andreas Schneider hat mit csync 0.42.0 rc2 die erste öffentliche Testversion seines Synchronisationstools freigegeben.
Csync ist ein Zweiwege-Synchronisationstool für Linux, das die Dateien von zwei lokalen oder entfernten Verzeichnissen miteinander abgleicht. Für den entfernten Zugriff unterstützt das Tool die Protokolle Samba und SFTP. Csync arbeitet als normales Linux-Werkzeug im User-Space und benötigt keinen Server oder speziellen Daemon.
Der Zweck des neuen Tools besteht in erster Linie darin, Linux-Nutzern per Synchronisation und entsprechenden Roaming-Profilen ein quasi mobilies Home-Directory anzubieten. Zu diesem Zweck gibt es für die Authorisierung ein separates PAM-Modul pam_csync, welches beim Login- beziehungsweise Abmeldevorgang automatisch einen Sync durchführt, ein Feature, das Windows-Nutzer in Netzwerkumgebungen schon lange nutzen.
Der Quellcode von Csync steht auf der Projekt-Homepage zum Download bereit, für Nutzer von OpenSuse 11.0 und 11.1 gibt es im OpenSuse-Build-Service auch One-Click-Install-Pakete. Details zur Nutzung des Programms liefert der englische User Guide. Csync ist in der Programmiersprache C geschrieben und steht unter der GPL. Der Release Canditate 2 soll die letzte Vorabversion von Csync 0.42 sein.





