Neues Major-Release des SME Server setzt auf CentOS 7

Neues Major-Release des SME Server setzt auf CentOS 7

Koozali SME Server 10.0

Die Server-Distribution von Koozali richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen. Die jetzt veröffentlichte neue Version aktualisiert den Unterbau, was gleichzeitig ein direktes Upgrade verhindert.

Wer bereits den SME Server in einer älteren Version betreibt, muss ein Backup erstellen, dann den SME Server in der neuen Version 10.0 aufspielen und schließlich die gesicherten Daten zurückspielen.

Während die Versionsreihe 9 noch auf CentOS 6 basierte, steigt der SME Server 10.0 auf CentOS 7 um. Die Entwickler gehen damit einen konservativen Weg: CentOS 7 wurde bereits 2014 veröffentlicht, erhält aber noch bis Mitte 2024 Updates. Anwender erhalten folglich ein gut abgehangenes, dafür aber stabiles System mit dem Linux-Kernel 3.10.

Neben dem neuen Basissystem heben die Release Notes vor allem den verbesserten Umgang mit Datenträgern hervor. So unterstützt der SME Server jetzt vollständig das Spare Handling von RAID-Arrays. Stecken im Server zwei oder mehr Datenträger, richtet die Distribution jetzt ein RAID 1-6 Array ein. Während der Installation lässt sich das Array zudem weitergehend einrichten.

Anwender können den SME Server auch direkt von einem USB-Stick installieren, das Netinstall-Startmedium kommt zudem auch mit UEFI-Systemen zurecht.

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