Mit seinem proprietären Catalyst-9.1-Treiber unterstützt ATI/AMD nicht nur den neuen OpenGL-Standard 3.0, sondern verbessert auch die Videoqualität für Composite-Nutzer.
OpenGL 3.0 gibt es seit August letzten Jahres, nun kommt auch ATIs neuer Catalyst-Treiber in der Version 9.1 mit den Neuerungen der Grafikbibliothek zurecht.Dazu gehören folgende Erweiterungen: ARB_framebuffer_object, ARB_half_float_vertex, ARB_texture_rg, EXT_texture_array, EXT_texture_integer, EXT_transform_feedback, NV_conditional_render, WGL/GLX_create_context (for new 3.0 contexts), GLSL 1.3, ARB_color_buffer_float, ARB_vertex_array_object sowie EXT_draw_buffers2.
Die Unterstützung für Hybrid Crossfire bedeutet, dass der Treiber auch gemischte Kombinationen aus ATI-Grafikchip und -karte unterstützt. Die Funktion soll laut ATI zu einer signifikanten Beschleunigung der 3D-Performance führen.
Auch Multiview beherrscht der neue Treiber: Dabei lassen sich mit ein oder mehreren GPUs und ohne Xinerama mehrere Displays ansteuern. Das Ganze lässt sich über das Catalyst Control Center einstellen und unterstützt ATi-Karten der 2000er- und 3000er-Serie.
Nicht zuletzt beseitigt ATI ein Problem beim Betrachten von Videos bei aktiviertem Composite: Nun soll die Videodarstellung ohne störendes Flackern möglich sein. Detaillierte Informationen zu ATIs neuem Treiber bietet dieses PDF an. Den Treiber gibt es hier als 78 MByte großes Binary. Das bringt neben einem Installer Treiber für die X.org-Versionen 6.7 bis 7.4 mit.





