Mit Version 4.5 der GCC (GNU Compiler Collection) halten diverse Neuerungen Einzug. Das beginnt schon beim Bauen der GCC aus den Quellen.
Der Build-Prozess benötige jetzt die MPC-Bibliothek, heißt es in der Ankündigung. Die Library bringe den Vorteil, komplexe arithmetische Funktionsaufrufe korrekt und unabhängig von der Host-Plattform evaluieren zu können.
Wie immer sind die Entwickler auch bemüht, die Compiler-Sammlung von Altlasten zu befreien. Zu den auf der Abschussliste der Version 4.5 stehenden Systeme zählen etwa IRIX Releases vor 6.5 und Solaris 7. Für diese stellt das jetzt erschienene Release den Start des 12-monatigen Countdown bis Ende der Unterstützung dar.
Neben der Bestandspflege gibt es auch Neuerungen, so landen Debugging-Dumps im Verzeichnis des Objekts und nicht im Arbeitsverzeichnis, was Komplikationen mit gleichen Dateinamen beim parallelen Debuggen von mehreren Builds vermeidet. Für das Debuggen von mit der 4.5 erstellten Binarys braucht es zudem GDB 7.0. Das hängt mit der verstärkten Einbindung von Features des Debbuging-Formats DWARF3 zusammen. Alle Neuerungen und Änderungen fasst das Changelog zusammen. Den Download gibt es von den GCC-Spiegelservern.





