Neue Krita-Version mit Detailverbesserungen sowie besserer HDR- und Tablet-Unterstützung

Neue Krita-Version mit Detailverbesserungen sowie besserer HDR- und Tablet-Unterstützung

Krita 4.2 veröffentlicht

Das Malprogramm kann jetzt HDR-Bilder im Extended-PNG-Format speichern und unter Windows 10 auf entsprechenden Monitoren anzeigen. Durch verschiedene Optimierungen arbeitet Krita zudem schneller.

Des Weiteren haben die Entwickler die Farbpalette überarbeitet. Unter anderem erlaubt sie jetzt auch leere Einträge, die bei der Organisation helfen können. Paletten lassen sich zudem in KRA-Dateien speichern. Neu ist der Color Gamut Docker, mit dem man die angezeigten Farben limitieren kann. Darüber hinaus erlaubt er die Gamut-Maske zu rotieren. Der Artistic Color Selector bietet neuerdings einen „Continuous Mode“ und zusätzliche Optionen für das neue Gamut Masking.

Verbessert hat das Krita-Team die Unterstützung für Tablets. Unter anderem kennt das Malprogramm jetzt einige weitere Tablet-Modelle. Die Entwickler mussten dazu allerdings das von Krita genutzte Framework Qt modifizieren. Da die entsprechenden Patches noch nicht in der offiziellen Qt-Distribution angekommen sind, müssen Anwender unter Umständen zum AppImage von Krita 4.2 greifen.

Mehrere nacheinander ausgeführte Aktionen mit dem Move-Tool lassen sich jetzt einzeln zurücknehmen. Anwender dürfen eine Auswahl verschieben und transformieren. Des Weiteren lässt sich konfigurieren, wie Krita Backups erstellt und dabei unter anderem auch den Speicherort vorgeben. Ein News-Widget zeigt auf der Startseite Neuigkeiten aus dem Krita-Universum an.

Neben diesen Neuerungen gibt es zahlreiche kleinere Verbesserungen. Unter anderem lassen sich die Thumbnails im Docker mit den Ebenen vergrößern, das Multibrush-Tool kennt einen „Copy Translate“-Modus und die Clone Brush kann den Ursprung nach jedem Pinselstrich zurücksetzen. Der Simplex Noise Generator kann dynamisch Rauschen dem Bild hinzufügen und das Rauschen so erzeugen, dass es sich in Kacheln verlegen lässt.

Die Animation Python-API kann zu einem bestimmten Frame springen, die Frame Rate setzen und die Start- und End-Frame Wiedergabelänge vorgeben.

Alle Neuerungen fassen die Release Notes zusammen.

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