Neue Fedora-Version aktualisiert Software und arbeitet flotter

Neue Fedora-Version aktualisiert Software und arbeitet flotter

Fedora 30 veröffentlicht

Die Workstation-Fassung nutzt als Desktop-Umgebung standardmäßig Gnome 3.32. Dank besser gepackten Metadaten arbeitet die Paketverwaltung via DNF schneller. Der Boot-Manager folgt der Boot Loader Specification der Systemd-Macher.

Den mit der Vorversion eingeführten flackerfreien Startvorgang haben die Entwickler weiter verbessert. Dabei erscheint auf Systemen mit Intel-Grafik nach dem Einschalten das BIOS-Logo, das dann sanft und ohne Flackern in den Anmeldebildschirm überblendet.

Zur Softwaregrundausstattung gehören unter anderem GCC 9, die Bash 5.0 und PHP 7.3. Fedora 30 nutzt zudem nicht mehr den D-Bus-Daemon, sondern den Dbus-Broker zur Interprozesskommunikation. Die neue Implementierung soll unter anderem schneller arbeiten. Der Linux-Kernel werkelt im Hintergrund in Version 5.0.

Die Server-Ausgabe bietet ab sofort die Linux System Roles. Sie umfassen einen Satz mit Rollen und Modulen für Ansible, über die Administratoren die Konfiguration von mehreren Systemen automatisieren können.

Mit Fedora 30 ändern sich auch leicht die angebotenen Varianten: Weiterhin richtet sich die Workstation-Fassung an Desktop-Nutzer. Der Fedora Server vereint die vormals Server und Cloud genannten Varianten. Abschließend ersetzt CoreOS den vormals angebotene Atomic Host. Genau wie sein Vorgänger ist CoreOS für den Betrieb in der Cloud gedacht, allerdings bislang noch nicht erhältlich.

Weitere Informationen liefert die offizielle Ankündigung.

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