In einer Meldung an Handelspartner gibt Novell bekannt, dass zwischen 24. Februar und 6. März keine Bestellungen angenommen oder ausgeliefert werden können. Als Ursache für den Stopp nennt Novell eine Umstellung des Kundenportals auf Oracle 11i
Gleichzeitig stellt Novell das bisher komplizierte Lizenzsystem um: Statt des CLA-Modells (Corporate Licensing Agreement) – mit bis zu neun verschiedenen Preisen pro Produkt – werden ab 1. März nur VLA-Preise (volumenbasiertes Lizenzmodell) angeboten. Diese Lizenzierungsmethode besteht schon seit längerem und wurde parallel zum CLA angeboten. Ebenfalls neu ins Programm kommen verschiedene Support- und Produktpflegeoptionen mit bis zu drei Jahren Vertragslaufzeit.
Den Novell-Kunden wird ab sofort auch ein Privileg zuteil, das für Suse-Firmenkunden vor dem Verkauf der Suse Linux AG an den amerikanischen Hersteller selbstverständlich war: Lizenzverträge laufen ab dem Zeitpunkt, ab dem der Kunde die Lizenz kauft. Bislang mußten Novellkunden ihre jeweilige Vertrags-Gesamtlaufzeit kennen und berücksichtigen, um nicht wirtschaftliche Nachteile in Kauf zu nehmen. Mit anderen Worten: Hatte der Vertrag eine Restlaufzeit von nur acht Monaten, erwarb der Kunde mit einem Lizenzkey, der eigentlich noch ein Jahr laufen sollte, auch nur acht Monate Maintenance.




