Im Live-System zum Klonen von Partitionen und Festplatten arbeitet jetzt der Linux-Kernel in der Version 5.9.1-1, die Softwarepakete stammen aus dem Debian Sid-Repository vom 02.11.2020. Darüber hinaus haben die Entwickler zahlreiche Änderungen an den „ocs“-Kommandos vorgenommen.
Sofern die „ocr-restore-“Tools den Kollegen „dd“ aufrufen, zeigen sie jetzt auch dessen Fehlermeldungen. Der „ocs-sr“-Parameter „–from-part-in-img“ heißt jetzt „–from-part“, da das Tool jetzt sowohl Images als auch Geräte unterstützt.
Die größten Änderungen musste „ocs-onthefly“ über sich ergehen lassen. So verwendet das Werkzeug ab sofort „ocs-sr“, um ein Pseudo-Image anzulegen und überlässt dann Partclone das Klonen zwischen den tatsächlichen Geräten. Mit dieser neue Arbeitsweise wurden gleichzeitig mehrere Parameteränderungen notwendig. So ersetzt „–use-nuttcp“ das alte „–use-netcat“ und anstelle von „-p“ tritt „-po“.
Beim Übertragen eines Images über das Netzwerk komprimiert Clonezilla die Daten mit dem effizienteren Zstd-Algorithmus. Zuvor kam Gzip zum Einsatz. Setzt ein Anwender „ocs-onthefly“ auf einen leeren Datenträger an, beendet sich das Tool einfach.
Informationen zum gesicherten Betriebssystem speichert Clonezilla im Verzeichnis mit den Images in der Textdatei „Info-OS-prober.txt“. Das Live-System spricht zudem auf Wunsch Koreanisch.
Sämtliche Änderungen listen die offiziellen Release Notes auf.





