Die Entwickler des Live-Systems haben der stabilen Fassung zahlreiche kleine Änderungen spendiert. Als Unterbau dient weiterhin Debian, wobei die zum Einsatz kommenden Software-Pakete am 30. Mai aus den Sid-Repositories geholt wurden.
Der Linux-Kernel meldet sich in Version 5.10.40-1, Systemd in Version 248.3-1. Letztgenannte Version soll auch einen Bug beheben. Neu an Bord ist das „jq“-Paket. Es ermöglicht Tools wie „smartctl“ oder „lsblk“ die Verarbeitung von JSON-Daten.
Das Boot-Menü haben die Entwickler angepasst. Unter anderem ist der Menüpunkt „VGA with large font & To RAM“ hinzugekommen. Sein Aufruf nutzt automatisch den Kernel-Parameter „nomodeset“. Gleichzeitig verschwindet „KMS with large font & To RAM“ in ein Untermenü.
Während des Betriebs schickt der Kernel das Live-System nicht in einen tiefen Schlafzustand beziehungsweise in den Hibernate-Modus. Bevor das System neu startet oder sich abschaltet, führt es zudem noch „ocs-park-disks“ aus.
Des Weiteren gab es Umbauten und Ergänzungen bei vielen Parametern. So ersetzt „-scpt“ den Parameter „-sspt“ von „ocs-sr“. Das Tool erhielt zudem eine Einstellung, um den Datenträgernamen im „Saveparts“- und „Expert“-Modus zu erzwingen.
Sämtliche Neuerungen listet das ausführliche Changelog auf. Clonezilla live gibt es in verschiedenen Varianten. Jetzt aktualisiert haben die Entwickler die stabile Fassung mit Debian-Unterbau.





