Wetab-Nutzer bekommen mit der Softwareversion 2.0 Multitouch im Browser und weitere Verbesserungen.
Das mit allerlei Kinderkrankheiten gestartete Linux-Tablet Wetab wird vom Hersteller mit einem größeren Softwareupdate versorgt. Besitzer erhalten das Update automatisch, sobald sie via WLAN mit dem Internet verbunden sind.
Multitouch in “allen relevanten Bereichen” verspricht die Wetab GmbH in der Ankündigung. Die erst fehlende Multitouchunterstützung, die später für einige wenige Anwendungen nachgeliefert wurde, galt als Kritikpunkt am Tablet. Nun seien – wie damals versprochen – Browser, Mediengalerie und Bing Maps multitouchfähig. Die Touchbedienbarkeit von Anwendungen sei ebenfalls optimiert, heißt es zum Update, Open Office soll unter anderem davon profitieren.
Zu den weiteren Verbesserungen zählt die nun in allen Auflösungen aktivierte HDMI-Unterstützung, die bessere Erkennung von Bluetooth-Geräten und die Möglichkeit, Vollbildprogramme über den Power-Button zu beenden.Ein kurzer Praxistest zum Wetab erläutert die Eigenheiten des Geräts.
Update: Bei ersten Versuchen mit der neuen Software funktionierte Multitouch wie versprochen, die Verbindung zu Bluetooth-Geräten jedoch nicht.
Update (2): Wie sich herausgestellt hat, handelt es sich beim Testgerät der Redaktion um ein Vorserienmodell ohne Bluetooth-Hardware.








Wir testen momentan noch, aber es sieht so aus, als wären wirklich viele große Kritikpunkte behoben worden: Multitouch geht jetzt im Browser, in der Mediengallerie und in der Bing-Maps-Anwendung, der Filebrowser hat nun eine Funktion zum Umbenennen (kennt aber kein PDF!) und die Bluetooth-Geräteerkennung geht jetzt wohl (“verbesserte Erkennung” ist frech, zuvor hat das Ding gar nix erkannt!)
Okay, Bluetooth geht immer noch nicht – aber eventuell ist das bei unserem Testgerät einfach kaputt? Im Infodialog steht bei Bluetooth “Bluetooth-Geräteadresse: Nicht verfügbar”