Mozilla startet mit Raindrop einen Google-Wave-Klon

Mozilla startet mit Raindrop einen Google-Wave-Klon

Steter Tropfen

Die Mozilla-Labs haben mit Raindrop ein neues Kommunikationsprojekt gestartet, von dem nun der Quellcode und ein erster Prototyp vorliegen.

Der Messaging-Client schöpft seine Nachrichten aus diversen Quellen, von E-Mail über Blogs hin zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. So lautet zumindest der Plan, Ähnlichkeiten mit Google Wave sind unverkennbar. Der Nutzer soll mit diversen Filtermöglichkeiten das störende Grundrauschen von unwichtigen Nachrichten ausblenden können. Die direkte Kommunikation habe bei Raindrop Vorang, heißt es in der Ankündigung: Gemeint ist damit, dass etwa die Nachricht eines Bekannten mit einem Flickr-Link sofort sichtbar ist, während die üblichen Standardmails von Webdiensten vorerst im Hintergrund bleiben.

Entwurf für die Inbox des Raindrop-Clients unter Mac OS X.

Entwurf für die Inbox des Raindrop-Clients unter Mac OS X.

Die Entwickler haben Raindrop als Mini-Webserver konzipiert, der die Konversationselemente von oben genannten Quellen einsammelt. Aus dieser Sammlung trifft Raindrop seine Auswahl und erlaubt die Verbindung mit den Services via Webbrowser. Neben Firefox kommen dafür auch Safari und Chrome in Frage.

Raindrop ist ein Open-Source-Projekt unter der Mozilla Public License. Hilfe bei Design, Entwicklung und Testläufen ist erwünscht. Bislang gibt es einen Prototypen im Qullecode zum Download. Die Roadmap für Raindrop erläutert die nächsten Entwicklungsvorhaben.

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