Nach rund sechs Monaten in der Entwicklung liegt das Systeminformations- und Monitoring-Werkzeug Mission Center in der Version 1.0.0 vor. Die wiederum liest SMART-Werte aus, liefert die Netzwerkauslastung für jeden Prozess und kann externe Datenträger auswerfen.
Mit dem Sprung auf die Version 1.0.0 führt das Mission Centers zahlreiche nützliche Neuerungen ein. So präsentiert das Tool die SMART-Daten von SATA- und NVMe-Datenträgern. DVDs, USB-Sticks und andere mobile Datenträger wirft das Tool zudem auf Knopfdruck aus.
Die optimierte Übersicht mit allen laufenden Anwendungen liefert jetzt mehr Informationen über die Programme und Prozesse. Des Weiteren zeigt das Mission Center den Netzwerkverkehr für jeden einzelnen laufenden Prozess. Dazu spannt die Software im Hintergrund das Tool „nethogs“ ein. Das muss nicht nur installiert sein, sondern sich auch ohne Root-Rechte starten lassen. Darüber hinaus verrät das Mission Center die maximale Bitrate für alle Netzwerkschnittstellen.
Die Informationen über die eingebaute Grafikkarte bezieht das Mission Center vom Werkzeug NVTOP. Mit allen von ihm bekannten Grafikprozessoren (GPUs) kann jetzt auch das Mission Center umgehen – einschließlich der GPU auf dem Raspberry Pi.
Die Komponente, die alle Daten einsammelt, haben die Entwickler in Magpie umgetauft und in eine eigene Bibliothek ausgelagert. Diese können somit auch andere Monitoring-Lösungen nutzen. Abschließend verbraucht die Version 1.0.0 weniger Hauptspeicher und fordert weniger Prozessorleistung.





