Obwohl sich Windows Vista angeblich nicht so toll verkauft, laufen einem während der täglichen Arbeit neuerdings Dokumente mit einer DOCX-Endung über den Weg. Die gehören zum OpenXML-Format von Word 2007 und ärgern neben Linux- auch Windows-XP-Anwender, weil sie sich weder mit OpenOffice noch mit MS Office 97-2003 öffnen lassen.
Nun kann man die Dateien zurückschicken und die Anwender bitten, die Dokumente doch im DOC-Format abzuspeichern, aber für Linux gibt es auch andere Lösungen. Anwender, die distributiv auf dem neuesten Stand leben, sind ohnehin aus dem Schneider: Ubuntu 7.10 und OpenSuse 10.3 bringen bereits einen Converter in der mitgelieferten OpenOffice-Packung mit.
Nutzer von Ubuntu 7.04 finden hier ein Paket, das sie mit dem Befehl “sudo dpkg -i odf_converter_1.0.0-1~getdeb1_i386.deb” installieren. Anschließend können sie das Dateiformat nach einem Neustart von OpenOffice öffnen. OpenSuse-10.2-Anwender finden auf Novells Seiten ein passendes RPM-Paket, das sie mit Root-Rechten und über “rpm -Uhv odf-converter-1.0.0-5.i586.rpm” einspielen.





Nunja, das Office 2003 etc. die neuen Dateiformate nicht öffnen können soll, ist schlichtweg falsch. Microsoft bietet auf seiner Webseite ein “Compatibility Pack” an das das öffnen, bearbeiten und speichern in den neuen Formaten auch mit älteren Officeversionen ermöglicht.
[1] Microsoft Compatibility Pack Download
Nunja, das Office 2003 etc. die neuen Dateiformate nicht öffnen können soll, ist schlichtweg falsch. Microsoft bietet auf seiner Webseite ein Compatibility Pack an das das öffnen, bearbeiten und speichern in den neuen Formaten auch mit älteren Officeversionen ermöglicht.
P.S.: Sorry für den Doppelpost, aber ich hab ein kleines Problemchen mit dem Editor gehabt. ;-)
[1] http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=941b3470-3ae9-4aee-8f43-c6bb74cd1466&displaylang=de
> … Microsoft bietet auf seiner Webseite ein “Compatibility Pack” an > das das öffnen, bearbeiten und speichern in den neuen > Formaten auch mit älteren Officeversionen ermöglicht. Es geht nicht darum, dass man mit irgendwelchen Kniffen ein proprietäres Format doch noch verarbeiten kann. Es geht darum, dass man Daten austauscht und dazu gehören Standards, die von allen nutzbar sind. Wie die Diskussion um die Standardisierung von “OpenXML” zeigt, ist dies also der Holzweg. Das beste wäre, wenn die email-Programme es verweigern würden, dass man beliebige binäre Dateien als Attachement anhängen kann. Nur RTF, CSV und PDF sollte möglich sein… Mehr »
In diesem Fall sollte man ganau so verfahren wie man es immer macht wenn irgend wer eine .qxf .aid oder .wtf Datei schickt.
Lieber Kd. Danke für die Zusendung aber diese Datei lässt sich von keinem unserer Programme vernünftig öffnen, schicken sie doch bitte eine PDF Datei.
Notfalls Word97/2000 um es zu bearbeiten.
Hi,
die Idee ist schon ganz gut. Aber ich würde dann gleich einen Schritt weiter gehen und Nägel mit Köpfen machen:
Lieber Kd. Danke für die Zusendung aber diese Datei, aus Sicherheits- und Archivgründen schicken sie doch bitte die Datei in dem international Standartisierten Format nach ISO/IEC 26300.
PS: ODF (OASIS Open Document Format for Office Applications) [1] ist ein nach ISO/IEC 26300 anerkanntes Standard Format.
Ciao
Ulf
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument