Einmal mehr gibt es aus dem Hause Microsoft eine Studie, die bezeugen soll, dass es für eine Firma deutlich günstiger ist, Windows als Softwareplatform zu nutzen. Die Kollegen vom australischen Itwire-Magazin haben die Studie nun analysiert.
Was sich auf den ersten Blick nach einer Success-Story anhört, ist in Wirklichkeit gar keine. Eingespart wurde erst mal gar nichts: Es handelt sich hier lediglich um Microsofts Schätzungen, wonach die britisch Firma Speedy Hire in den nächsten Jahren pro Jahr 200.000 Pfund sparen soll.
Ein Artikel auf Itwire.com nimmt die Einsparmaßnahmen nun genau unter die Lupe. So soll bereits bei der Hardware gespart werden, weil angeblich Thin-Clients für Windows günstiger seien als solche für Linux. Dass es von Wyse nicht nur den V90 für Windows, sondern auch den V50 für Linux gibt — der zudem auch noch günstiger ist — erwähnt die Studie nicht. In diesem Stil entlarvt der Artikel auf Itwire.com die meisten der von Microsoft angeführten Sparmaßnahmen und die Pfunde purzeln nur so. Wir sind gespannt, was in fünf Jahren von der Million noch übrig bleibt.





