Nachdem Mandriva in jüngerer Vergangenheit mehr durch finanzielle Nöte auf sich aufmerksam gemacht hat, ist beim französischen Distributor mit Mandriva Spring 2010.1 nun auch wieder Software im Gespräch.
Als Neuerungen listet Mandriva Sicherheitsfeatures und Verbesserungen für den Gast-Account auf, etwa die “restricted” Shell, die für Gäste den Zugriff auf Dateien anderer Nutzer beschränkt. Mit dem Duplizierunggstool KA soll Mandriva nun eine neue Installationsmethode mitbringen, die eine bestehende Installation auf einen anderen Rechner klont. Unterschiede in der Hardware spielen – so die Theorie – keine Rolle, die “modprobe.conf” werde beim Klonprozess jeweils passend geändert.
Zu den Basics zählen aktuelle Bestandteile wie Linuxkernel 2.6.33.4, Glibc 2.11.1, X.org 7.5 und je nach Ausgabe KDE 4.4.3 und GNOME 2.30.1. Bei den Anwendungen sind Firefox 3.6.6 und Open Office 3.2 dabei.
Wie inzwischen üblich gibt es das Mandriva-Linux in drei verschiedenen Hauptausführungen: Die Version “One” ist eine installierbare Live-CD, die proprietäre Treiber mitbringt und kostenlos ist. Die kommerzielle “Powerpack”-Edition beinhaltet Service und Support, Codecs von Fluendo und weitere kostenpflichtige Softwarebeigaben. Die “Free Edition” ist Open Source Software pur, ohne proprietäre Bestandteile. Die einzelnen Versionen teilen sich noch einmal, unter anderem in Gnome- und KDE-Desktops und 32- und 64-Bit-Versionen.
Die Release Notes zu mandriva Spring 2010.1 zählen weitere Fakten zu den einzelnen Ausgaben auf.





