Der französische Linux-Anbieter Mandriva hat im dritten Quartal einen operativen Verlust von 640.000 Euro gemeldet. Von Januar bis zum 18. November gerechnet (Year-to-Date), hat Mandriva einen operativen Verlust von 1,17 Millionen Euro in den Büchern stehen.
Im dritten Quartal sind die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent gesunken. Mandriva stützt sich auf die drei Pfeiler OEM-Geschäft, Business-Kunden und Community. Die Geschäftsbereiche tragen in der genannten Reihenfolge 17, 64 und 19 Prozent zum Umsatz bei. Zu den OEM-Umsätzen trägt etwa das für kleine Rechner angepasste Mandriva-Mini bei.
Dass es gelungen ist, die Kosten (1,67 Millionen Euro) um fünf Prozent zu senken, kann Mandriva als Erfolg vermelden. Vor kurzem hat Mandriva einen neuen Chef bestellt, der sich unter anderem auch durch seine Sanierungserfahrungen qualifiziert haben soll.





