LXQt 2.1.0 bietet Wayland-Session-Komponente

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LXQt 2.1.0 veröffentlicht

Die neue Version der schlanken Desktop-Umgebung LXQt schraubt weiter an der Wayland-Unterstützung. Größte Neuerung ist dabei eine Session-Komponente, mit der sich jetzt leicht auf eine Wayland-Sitzung umschalten lässt – einen passenden Compositor vorausgesetzt.

Anders als etwa KDE und Gnome entwickelt das LXQt-Team keinen eigenen Compositor, sondern spannt dazu bestehende Exemplare ein. Eine passende Wayland-Sitzung erzeugt in LXQt 2.1.0 die neue Komponente „lxqt-wayland-session“. Sie arbeitet mit Labwc, KWin, Wayfire, Hyprland, Sway, River und Niri zusammen. Sofern mindestens einer von diesen sieben Wayland Compositors installiert ist, lässt sich eine Wayland-Sitzung in den LXQt Session Settings unter den „Wayland Settings“ aktivieren.

Eine Wayland-Sitzung soll sich laut den Entwicklern bereits gut nutzen lassen, dennoch gilt die Wayland-Unterstützung weiterhin als experimentell und bleibt optional. Das LXQt-Team verspricht zudem, das X Window System „unbegrenzt“ zu unterstützen.

Des Weiteren arbeiten mittlerweile fast alle übrigen LXQt-Komponenten unter Wayland. Das gilt auch für das LXQt Panel „lxqt-panel“, dessen Desktop Switcher unter KWin funktioniert. Darüber hinaus lässt sich die Reihenfolge der Symbole im System Tray umdrehen. Das LXQt Panel verfügt zudem über zwei Wayland-Backends: eines für KWin und eines für die übrigen, auf Wlroot basierenden Wayland Compositors. Weitere Backends sollen in kommenden Versionen hinzukommen.

Der auch für den Desktop zuständige Dateimanager erlaubt ab sofort die Eingabe von Pfaden direkt in das Dateinamen-Feld. Auf dem Desktop nutzt er unter Wayland separate Multi-Sceen-Desktops und erlaubt transparente Darstellungen beim Einsatz von externen Wallpaper Apps.

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