Libguestfs, eine Bibliothek samt Tools zum Bearbeiten von virtuellen Maschinen und Festplatten-Images, ist in Version 1.8.0 mit zahlreichen Neuerungen erhältlich.
Für die neue Release wurden die Programme Virt-cat, Virt-df, Virt-Inspector, Virt-Ls und Virt-Rescue neu in C implementiert – bisher waren sie in Perl geschrieben. Damit besteht auch keine Abhängigkeit des Softwarepakets von Perl mehr. Zahlreiche Tools wie Guestfish, Guestmount und Virt-Cat funktionieren automatisch auch bei verschlüsselten Gast-Dateisystemen.
Daneben hat der Entwickler Richard W.M. Jones die Kommandozeilenoptionen der Programme vereinheitlicht und die Manpages aktualisiert. Die alte Syntax steht aber weiterhin zur Verfügung, damit beispielsweise ältere Skripte noch funktionieren. Weitere Details finden sich in den Release Notes.
Libguestfs unterstützt neben Fedora und Red Hat Enterprise Linux nun auch Debian und Ubuntu. Das Programm Virt-Inspector funktioniert auch unter Linux Mint, Mandriva und FreeBSD. Auf der Libguestfs-Homepage finden sich Dokumentation, der Quelltext sowie Binärpakete für die unterstützten Distributionen. Für Arch Linux existiert ein Pkgbuild im AUR-Verzeichnis.





