De weltweite Markt für Security-Software legt im Jahr 2010 um 11 Prozent zu, prognostiziert der US-Marktforscher Gartner.
Damit steige der Umsatz aus diesem Software-Segment auf weltweit rund 16,5 Milliarden US-Dollar, gegenüber 14,8 Milliarden im Jahr 2009. Dass sich Security-Software gut verkauft, sei auch im von der Wirtschaftskrise beeinflussten Jahr 2009 messbar gewesen, als gegenüber dem Vorjahr der Umsatz um sieben Prozent angestiegen sei.
Security bleibe auch in Zukunft eines der am schnellsten wachsenden Segmente im Markt für Unternehmens-Software, prognostiziert Gartner-Analyst Ruggero Contu. Insbesondere Hersteller mit einem Angebotsmix aus Produkten für den Channel, Lizenzen, Support und flexiblen Lösungen wie SaaS, Open Source und Outsourcing sieht Contu prädestiniert für den Erfolg. Triebfedern für Unternehmen seien wachsende Bedürfnisse nach Compliance, aber auch immer trickreicheren Methoden bei Angriffen mittels inzwischen professionell erstellter Schadsoftware.
Sicherheit ist deshalb nicht nur in Unternehmen gefragt, auch der private Markt für Security-Software lege zu, für 2010 sei ein Umsatz von 4,2 Milliarden US-Dollar zu erwarten, gegenüber 3,9 Milliarden Dollar im Jahr 2009.
Gartner-Analyst Matthew Cheung erwartet für die nächsten 12 Monate einen Wechsel: Das Geschäft mit SaaS und Appliances werde die traditionelle Software-Lizenz überholen, orakelt er. Die so angebotenen Sicherheitspakete sieht er weiter in die Unterrubriken Enterprise Endpoint Security, Identity- und Access-Management (IAM) und Web-Security aufgeteilt. Dem Bereich IAM komme dabei die größte Bedeutung in den Sicherheitsstrategien von Unternehmen zu. Der Report von Gartner ist auf deren Webssite erhältlich.





