Nach eineinhalb Jahren Projektzeit wird Linux das erste Betriebssystem sein, das USB 3.0 unterstützt. Die entsprechenden Patches befinden sich bereits in der Warteschlange.
In ihrem Blog gab die bei Intel angestellte Programmiererin Sarah Sharp bekannt, dass der erste grundlegende Treiber für USB-Geräte der neuen Spezifikationsversion 3.0 erhältlich ist. Es handelt sich um einen Treiber, der mit dem xHCI (Extensible Host Controller INterface) kommuniziert.
Greg Kroah-Hartman habe den Programmtext schon in die Warteschlange der Patches für Kernel 2.6.31 aufgenommen. “Das bedeutet”, freut sich die Open-Source-Anhängerin, “dass Linux das erste Betriebssystem mit offiziellem USB-3.0-Support sein wird.” Den Quellcode stellt sie im Git-Repository zur Verfügung.
Erst kürzlich hat der Hersteller NEC die Verfügbarkeit des weltweit ersten USB-3.0-Controllers bekannt gegeben. In Unternehmen wie diese setzt Sarah Sharp die Hoffnung, den neuen Treiber zu testen.
Die Spezifikation für USB 3.0 mit der maximalen Übertragungsrate von fünf Gigabit pro Sekunde ist seit November 2008 von Seiten des USB Implementers Forum öffentlich gemacht worden. Hier führen unter anderem NEC, Intel, HP und Microsoft den Vorsitz.





