Mit der erste Betaversion der KDE-4.6-Serie halten einige neue Features bei Anwendungen und im Desktop-Framework Einzug.
Die übliche Warnung, dass Testversionen naturgemäß nicht in Produktivumgebungen gehören, ist bei KDE 4.6 schon angebracht, weil die Groupware Kontact nun definitiv auf Akonadi setzt. Zudem gibt es eine Ausgabe von Kontact für mobile Geräte.
Dass KDE den Hardware Abstraction Layer HAL durch Udev und Co ersetzt, zählt ebenfalls zu den Neuerungen. Das Projekt rückt dadurch näher an tragbare Rechner heran, weil sich die KDE-Umgebung damit leichter anpassen lässt. Die Abhängigkeiten zwischen den Bibliotheken sollen zudem weniger werden, was KDE insgesamt modularer mache, heißt es in der Ankündigung. Im Entwicklerframework sind dafür die so genannten Device Targets eingeführt worden.
Der Dateimanager Dolphin hat neue Suchfunktionen, die auch ohne Aktivierung der semantischen Suche Nepomuk in Dateien sucht. Nepomuk wiederum ist um die Funktion “Faceted Browsing” erweitert worden. Eine Renaissance haben die Activities erlebt, mittels denen verschiedenen Anwendungen verknüpfbar sind. Die Neuerungen sind in der Ankündigung zur KDE SC 4.6 zusammengefasst. Dort finden sich auch Hilfen zur Installation und Downloadlinks.






