IPv4-Adressen für Asien/Pazifik gehen aus

IPv4-Adressen für Asien/Pazifik gehen aus

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Das für die Vergabe der IP-Adressen zuständige Asia Pacific Network Information Centre (APNIC) meldet, dass es den letzten verfügbaren Block von IPv4-Adressen angebrochen hat und deshalb mit der Rationierung beginnt.

Netzwerkbetreiber sind aufgefordert, auf IPv6 umzustellen und die verbleibenden IPv4-Adressen nur noch als Übergangslösung zu nutzen. Das APNIC vergibt an seine Mitglieder dazu kleinere Kontingente. In der Mitteilung des APNIC heißt es, dass sowohl etablierte Betreiber als auch neue Mitglieder jeweils mit kleineren Portionen der verbleibenden IPv4-Adressen versorgt werden.

Die Knappheit der IPv4-Adressen sei schon seit Jahren bekannt, sagte der APNIC-Chef Paul Wilson in der offiziellen Mitteilung (PDF), das APNIC bereite schon seit einigen Jahren die Umstellung vor. Wilson empfiehlt die Lektüre der entsprechenden APNIC-Webseiten.

Das APNIC ist damit der erste Adressverwalter, dem die IPv4-Adressen ausgehen. Weitere dürften in Kürze folgen. Die Internet Assigned Numbers Authority (IANA) als oberste Instanz der Adressvergabe hatte Anfang Februar 2011 gemeldet, dass sie einige der letzten verbleibenden IPv4-Adressblocks nun vergeben habe. Wie schnell diese “/8-Blocks” mit jeweils etwa 16 Millionen Adressen zur Neige gehen, zeigt sich an APNIC. Die IANA hatte Anfang Februar dem APNIC zwei Blocks zugesprochen. Fünf Blocks seien damit noch übrig, hieß es damals von der IANA.

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