Die schlanke und flexible Firewall-Distribution unterstützt endlich WireGuard. Das VPN-Protokoll ist dabei nicht nur technisch an Bord, es lässt sich jetzt auch komplett über die Benutzeroberfläche konfigurieren.
Möglich sind sowohl Host-To-Net- (alias Roadwarrior) als auch Net-To-Net-Verbindungen. Das Core Update 195 erlaubt individuelle Einstellungen für mehrere Peers. Um die Konfiguration von mobilen Geräten zu vereinfachen, erzeugt IPFire einen passenden QR-Code. Den muss man im einfachsten Fall lediglich abfotografieren. Ergänzend lässt sich die Konfiguration in eine Datei exportieren.
Ein Connection Importer sorgt für Interoperabilität mit anderen VPN-Providern. Obendrein gibt es vollständige Unterstützung für das Intrusion Prevention System und Connection Tracking. Abschließend kann man WireGuard parallel zu anderen VPNs-Lösungen nutzen.
Neben dieser größeren Neuerung gab es ein paar Optimierungen unter der Haube. So aktualisiert IPFire automatisch die SMART-Datenbank, das Passwort für die Proxy User Database merkt sich das System jetzt als Bcrypt-Hash. Da die Blocklisten von 3CoreSec nicht mehr gepflegt werden, sind sie ab sofort nicht mehr dabei. Zu den aufgefrischten Kernkomponenten gehören OpenSSH 10.0.p1, OpenSSL 3.5.0 und Unbound 1.23.0.





