Die schlanke und flexible Firewall-Distribution bietet einen erweiterten, verteilten Schutz gegen Denial-of-Service-Angriffe. Auf ARM-Systemen nutzt zudem das Intrusion Prevention System die SIMD-Befehle des Prozessors.
Hierdurch soll sich vor allem der Durchsatz erhöhen. Größte Neuerung bleibt jedoch der DoS-Schutz: Gegen diese Angriffe nutzt IPFire ab sofort sogenannte TCP SYN Cookies. Das erhöht vor allem den Durchsatz bei hohen Lasten und in Cloud-Umgebungen. Die neue Methode muss man allerdings explizit aktivieren. Ihre Funktionsweise erklärt ein eigener Beitrag im IPFire-Blog.
Neben diesen beiden Neuerungen haben die Entwickler vor allem Fehler behoben und ein paar Pakete aktualisiert. Insbesondere kommt eine OpenSSH-Version zum Einsatz, die gegen die regreSSHion getaufte Sicherheitslücke immun ist. Da es die Hyperscan-Bibliothek nicht mehr als Freeware gibt, ersetzt sie der Fork Vectorscan. Abschließend lassen sich im IPFire 2.29 Core Update 187 die IP-Blocklisten 3CORESec und Abuse.ch Botnet C2 aktivieren.





