Anaconda-Entwickler Jan Kopřiva hat im Fedora Community Blog einen Einblick in die Umbauarbeiten am Installationsassistenten geben, der auch in anderen Distributionen wie RHEL und CentOS zum Einsatz kommt. Demnach wird das Werkzeug zukünftig auf Cockpit basieren.
Derzeit spannt Anaconda die GTK-Bibliothek für die Bildschirmausgabe ein. In der Zukunft soll das Werkzeug hingegen eine Web-basierte Benutzeroberfläche erhalten. Die wiederum nutzt Techniken aus Cockpit, über das Administratoren das System konfigurieren und einrichten können. Diese Webanwendung gehört bereits zu Fedora und erlaubt zunehmend mehr Eingriffsmöglichkeiten.
Durch die Umstellung von Anaconda soll der Installationsassistent konsistent zur restlichen Systemkonfiguration arbeiten. Gleichzeitig ermöglicht die Weboberfläche eine einfachere Remote-Installation. Im Moment müssen sich Administratoren dazu per VNC mit dem entfernten System verbinden.
Parallel modularisiert das Anaconda-Team ihr Programm, was nebenbei die Entwicklung der neuen Benutzeroberfläche vereinfacht. Laut Jan Kopřiva existiert bereits ein lauffähiger Prototyp, es sei aber noch zu früh für Screenshots oder Demos. Auch eine Roadmap möchte das Team noch nicht veröffentlichen.





