Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) trägt mit einem neuen Büro in Bangalore der Wichtigkeit des mittleren und fernen Ostens Rechnung.
Ein neues Büro soll in Bangalore stationiert werden, im Süden Indiens. Als Begründung gibt IEEE-CEO James Prendergast an, dass ein wesentlicher Prozentsatz der IEEE-Mitglieder in Indien säßen. Neben den Entwicklerkontakten hebt der seit März 2009 als IEEE-Geschäftsführer amtierende Australier das Bestreben hervor, zu den lokalen Institutionen aus Verwaltung und Wissenschaft sowie zur Wirtschaft Kontakte zu knüpfen.
Eine weitere Neuerung in Asien vollzieht die IEEE derzeit mit einer Umsiedlung des Singapur-Büros. Bisher im Singapore Science Park gelegen, in der südlichen Mitte des zwischen indischem und pazifischen Ozeans am unteren Zipfel Malaysias geparkten Inselstaates, soll nun ein Umzug in das trendige Fusionopolis erfolgen – laut Google Maps etwa einen Kilometer weiter nördlich. Davon verspricht sich die Organisation, näher an die akademische und technische Elite heranzurücken. Auch in Singapur will das IEEE die nach eigenen Angaben 3.100 ansässigen Mitglieder pflegen, die ein knappes Prozent der 400.000 IEEE-Mitglieder ausmachen. Hinzu kommt, so das IEEE, dass Singapur bis 2015 16 Milliarden Dollar in die öffentliche Forschung investieren wolle.
Der asiatisch-pazifische Raum ist neben den USA die einzige Region, in denen das IEEE lokale Büros betreibt. Neben der Hauptniederlassung in New York gibt es in Nordamerika Niederlassungen in New Jersey, Washington und Kalifornien. Im asiatischen Raum gibt es derzeit in Beijing (China) und Singapur Büros, sowie im neu hinzukommenden Bangalore (Indien). Noch nicht in der Zweigstellenübersicht gelistet, aber in Zusammenhang mit der fernöstlichen Expansion erwähnt ist außerdem eine weitere Niederlassung in Tokyo.





