i4i: OpenOffice verletzt unser Patent nicht

i4i: OpenOffice verletzt unser Patent nicht

Pech für Word

Am 11. August verbot ein texanisches Gericht den Verkauf von Microsoft Word in Amerika. Grund dafür: Eine Patentklage der kanadischen Firma i4i auf bestimmte XML-Funktionen.

Seit dem ein Gericht in Texas aufgrund einer Patentklage den Verkauf von MS Word in Amerika verboten hat, stellte sich immer wieder die Frage, was mit OpenOffice Writer sei. Laut einem Artikel von Government Computer News hat OpenOffice keine Patentklage zu fürchten. Ein Sprecher der Firma i4i sagte demnach: “Wir haben OpenOffice untersucht und sind zum Schluss gekommen, dass es unser Patent nicht verletzt.”

Bei der in Toronto ansäßigen i4i handelt es sich nicht etwa um einen Patenttroll sondern eine Firma, die sich seit 1993 mit XML-Techniken beschäftigt. Das Verbot erstreckt sich auf alle Word-Versionen, die in der Lage sind, XML-, DOCX- oder DOCM-Dateien zu öffnen, die angepassten XML-Code (custom) enthalten (Word 2003 und jünger).

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3 Kommentare
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Daniel Gultsch
16 Jahre her

Tja das ist halt das Probleme mit Softwarepatenten/Trivialpatenten. Kann jeden treffen.

Ich glaub wenn ich das nächste Mal ein paar tausend Dollar zusammen hab melde ich eines darauf an den Logout Link bei Webseiten oben rechts zu platzieren. Und dann mahn ich mal schön 50% der Internetportale da draussen ab.

Wobei das Patent gibts bestimmt schon.

Blubb
16 Jahre her
Reply to  Daniel Gultsch

Vielleicht solltest du dich vorher mit Patentrecht befassen. Dann würdest du merken, dass ein patent auf eine Logout-Link sinnlos wäre, da in diesem Fall eindeutig prior art existiert.

CD
16 Jahre her

Trotzt der prior Art Schutzes schaffen es immer wieder Trivialpatente auf längst bestehende Patente.

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