Der beliebte Videokonverter Handbrake nutzt auf Wunsch zwei Fähigkeiten von Intel-Prozessoren, kann verlustfrei komprimierte Videos im VP9-Format erzeugen, bietet einen ALAC-Encoder und behebt einige Fehler.
Aktuelle Intel-Prozessoren können Videos hardwarebeschleunigt codieren und decodieren. Zwei Funktionen dieser von Intel als Quick Sync Video (QSV) bezeichneten Technik spannt das neue Handbrake 1.9.0 ein: Das Tool dekodiert über QSV Videos im VVC/H.266-Format und encodiert auf Systemen mit Intel Lunar-Lake-Prozessor Videos mit viel Text oder statischen Bildschirminhalten besonders effizient in das AV1-Format (Screen Content Coding, SCC).
Doppelte Titel auf BluRay-Scheiben behält Handbrake 1.9 auf Wunsch. Zudem kann man in den Einstellungen explizit die maximale Laufzeit von DVDs und BlueRays vorgeben. Sollte ein Titel länger dauern, überspringt sie Handbrake.
Audio-Material schiebt der Transcoder auf Wunsch durch einen ALAC-Encoder, Vorbis-Material kann er zudem durchreichen (Passthru). Das Einlesen von DTS-Audio-Profilen haben die Entwickler verbessert.
Abschließend behebt Handbrake 1.9 noch einige Fehler. So speichert das Tool die Kapitelnamen wieder korrekt und behebt einige nicht näher aufgelistete Probleme im Zusammenspiel mit den Presets.





