Guitar Pro jetzt auch für Linux erhätlich

Guitar Pro jetzt auch für Linux erhätlich

Neuer Rock Star

Guitar Pro ist der Quasi Standard, um Tabulaturen für Lieder zu erstellen, und zu verteilen. Die ehemalige Windows only Software, wird nun in Version 6 auch für MacOS X und Linux angeboten.

Für Nicht-Musiker: Tabulaturen sind so etwas wie Notenblätter für Saiteninstrumente. Sie zeigen wann im Takt man welche Seiten auf welchen Bund abdrücken muss um die richtigen Akkorde erklingen zu lassen. Solche Tabs sind daher viel einfacher zu lesen und zu verstehen als normale Notensätze.

Wem wundert es daher, dass es eigene Notensatzprogramme dafür gibt? Unter Linux ist z.B. TuxGuitar interessant, oder Songwrite. Beide Programme haben eines gemeinsam, sie können .gp (Guitar Pro) Dateien importieren. Diese Funktion ist ungefähr so wichtig wie der Import von .doc Dateien in einer Textverarbeitung. Schließlich behauptet sich Guitar Pro in diesem Sektor seit 1997 erfolgreich.

Mit der brandneuen Version 6 wurde Guitar Pro nun auf die Linux Plattform portiert. Um gegen seinen Mitbewerb zu glänzen kommt das Programm mit einer neuen “Realistic Sound Engine”. Diese sorgt für eine realistischer klingende Wiedergabe beim abspielen. Neu sind auch die zuschaltbaren und regelbare Effekte (Wah Wah, Distortion und zahlreiche weitere). Auch das Interface wurde komplett überarbeitet gegenüber der Vorversion.

Das Gitarren-Programm Guitar Pro ist ab der aktuellen Version 6 auch für Linux erhältlich.

Das Gitarren-Programm Guitar Pro ist ab der aktuellen Version 6 auch für Linux erhältlich.

Pro & Contra im Überblick

Das Gute ist, dasa eine weitere namhafte Software mit guter Reputation ab sofort auch für Linux erhältlich ist. Wie gut diese Fassung wirklich ist, konnte ich jedoch nicht austesten. Das Produkt wird aktuell nur unter Ubuntu 9.10 32Bit x86 Architektur unterstützt. Dementsprechend bekommt man die Demoversion auch nur als .deb Paket zum Download. Dies war für mich noch keine Hürde (als Ubuntu 64 Bit Anwender), man hat aber bewusst darauf verzichtet “fremde” Bibliotheken mit in das Paket zu schnüren (wie Portaudio).

Alles im Allen denke ich, dass es eine gute Erweiterung im kommerziellen Portfolio der Linux Umgebung wäre. Jemand sollte jedoch den Hersteller Arboas mit Experten bekannt machen, welche wissen wie man kommerzielle Software für Linux richtig vertreibt.

Nähere Infos und eine Demoversion gibt es auf der Produkt-Homepage.

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