Loki aggregiert Log-Daten aus zahlreichen Quellen und kann selbst riesige Datenmengen effizient durchsuchen. In der neuen Major-Version hilft dabei ein Bloom-Filter. Darüber hinaus unterstützt Loki 3.0 nativ den OpenTelemetry-Standard und verbessert die Helm-Charts.
Sogenannte Bloom-Filter können schnell herausfinden, welche Daten bereits in einem Datenstrom vorgekommen sind und welche darin bislang noch nicht aufgetaucht sind. Loki 3.0 nutzt erstmals Bloom-Filter, um die Suche nach einem Text zu beschleunigen. Die Filter gelten allerdings noch als experimentell und sollten daher in produktiven Umgebungen noch nicht zum Einsatz kommen.
Ebenfalls neu ist die native Unterstützung von OpenTelemetry. Die Folge sind eine vereinfachte Ingestion-Pipeline und intuitivere Queries in OpenTelementry-Logs. Der Loki-Exporter soll nicht mehr zwingend notwendig sein.
Die Loki-Helm-Charts unterstützen den „Distributed“-Modus und enthalten standardmäßig Memcached. Weitere Optimierungen sollen die Loki-Operationen verbessern.
Abschließend haben die Entwickler den Code aufgeräumt und einige, bereits in der Vorversion als veraltet gekennzeichnete Features endgültig entfernt. Darüber hinaus gelten in Loki 3.0 einige API-Enpoints, Konfigurationseinstellungen und Storage-Möglichkeiten als deprecated – zu letztgenannten gehört insbesondere der BoltDB Store. Wer seine Loki-Installation auf die Version 3.0 aktualisieren möchte, sollte daher unbedingt den Upgrade Guide lesen.





