Google Code erweitert Reihe der Versionskontrollsysteme

Google Code erweitert Reihe der Versionskontrollsysteme

Support für Git

Wie Google-GIt-Entwickler Dave Borowitz in einem Blogpost bekannt gibt, erhält die Hostingplattform für Entwickler Google Code jetzt auch Support für Git, das Versionskontrollsystem des Linux-Kernels, nachdem das Projekt bereits seit längerem kompatibel zu Mercurial und Subversion war.

Beim Anlegen eines neuen Projektes auf Google Code hätten Entwickler ab sofort die Möglichkeit, per Optionsfeld aus drei Versionskontrollen auszuwählen: Git, Subversion und Mercurial. wobei Googles Features in allen Fällen identisch blieben, schreibt Borowitz in seinem Blog und nennt Updates, Tracking, Cloning und das Wiki im Backend. Mit dem Git FAQ hat der Suchmaschinenriese auch eine erste Anlaufstelle für Interessierte und Anwender mit Problemen geschaffen.

Borowitz schreibt weiter, “Wie Mercurial speichert auch unsere GIt-Implementierung die Objektdaten in einer auf Bigtable aufbauenden Datenbank, die effiziente und skalierbare Quellcode-Repositories mit annähernd instantaner Replikation bereitstellt.” Die für Googles Umgebung notwendige Python-Integration bewerkstelligt Dulwich, eine Python-Implementierung der Git-Formate und Protokolle. Borowitz zufolge sei Git deutlich benutzerfreundlicher und passe dank seines effizienten HTTP-Interfaces besser in Googles Infrastruktur als beispielsweise Mercurial.

Das Versionskontrollsystem Git hatte Linus Torvalds 2005 höchstpersönlich entwickelt, nachdem die von ihm präferierte, Closed-Source-Software Bitkeeper dem Linux-Kernel-Projekt die freie Lizenz entzog.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
2 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Reinhard
14 Jahre her

Kleiner Typo glaub ich: Git wird erst seit 2005 und nicht schon seit 1995 entwickelt, siehe https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Git

Marcel Hilzinger
14 Jahre her
Reply to  Reinhard

Danke für den Hinweis, ist jetzt korrigiert.

Nach oben