GNU Awk, ein Tool zum Verarbeiten von Textdaten mit eigener Skriptsprache, ist in Version 4.0.0 mit neuen Features erhältlich.
Die neue Version von GNU Awk (Gawk) bringt die Option “–sandbox” mit. Diese verhindert das Schreiben von Ausgaben in das Dateisystem sowie das Ausführen von Betriebssystemkommandos über die “system()”-Funktion der Skriptsprache. Die Sandbox dient zum Schutz von Daten und System, wenn der Anwender Awk-Skripte ausführt, denen er nicht vertraut.
Die Funktionen “sub()” und “gsub()” ändern ihr Verhalten und richten sich nun nach der Posix-2008-Spezifikation. Außerdem erkennt das Tool nun “\s” (Whitespace) und “\S” (kein Whitespace) in Regular Expressions. Die restlichen rund 30 Änderungen sind in der News-Datei nachzulesen.
Awk entstand in den siebziger Jahren in den Bell Labs, wo auch Unix entwickelt wurde. Die Bezeichnung ist ein Akronym aus den Namen der Autoren Alfred Aho, Peter Weinberger und Brian Kernighan.
GNU Awk ist unter GPLv3 lizenziert. Weitere Informationen gibt es auf der Gawk-Homepage sowie auf der Savannah-Projektseite des Programms, wo die neue Release auch als Quelltext-Tarball zum Download bereitsteht.





