GNOME schränkt KI-Nutzung bei Shell-Erweiterungen ein

GNOME schränkt KI-Nutzung bei Shell-Erweiterungen ein

GNOME EGO mit weniger KI

Nachdem immer mehr neue GNOME-Erweiterungen aus schlechtem, von KIs generierten Code bestehen, hat das GNOME-Projekt jetzt die Daumenschrauben angelegt. Zwar verbannt man KI-generierten Code nicht komplett, schränkt seine Nutzung aber drastisch ein.

Erweiterungen für die GNOME Shell sammelt ein offizieller Katalog beim GNOME-Projekt. Die Einreichungen in dieses EGO genannte Verzeichnis nahmen in den letzten beiden Monaten erfreulicherweise stark zu, viele dieser Erweiterungen enthielten allerdings unnötige und schlecht programmierte Codeteile.

Das GNOME-Team sieht dies kritisch, da der schlechte Code in anderen Erweiterungen auftauchen oder sich auf diese negativ auswirken könnte – es käme zu einem „Domino-Effekt“. Verhindern soll das zukünftig eine neue restriktive Regel in den EGO Review Guidelines.

Demnach dürfen Shell-Erweiterungen nicht mehr KI-generiert sein. Entwickler dürfen sich allerdings noch von einer KI helfen lassen, beispielsweise im Rahmen einer Autovervollständigung. Sie müssen den Code aber vollständig verstehen und erklären können.

Auch andere Projekte kämpfen mit den Nebenwirkungen moderner künstlicher Intelligenz. So belasten die Curl-Entwickler vor allem falsche KI-generierte Fehlermeldungen.

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