Einige Gnome-Entwickler arbeiten an einer neuen Anwendung namens Boxes, einem GUI-Frontend für virtuelle Maschinen.
Die Anwendung soll sich nahtlos in die Desktopumgebung Gnome 3.x einfügen. Mit Boxes soll der Anwender sich zu lokalen virtualisierten Systemen sowie echten und virtuellen Remote-Systemen über eine einheitliche Schnittstelle verbinden. Auch die Unterstützung für virtuelle Maschinen auf Wechseldatenträgern sowie das Hochladen und Publizieren von Betriebssystem-Images gehört zum geplanten Funktionsumfang.
Gnome Boxes ist in der Programmiersprache Vala umgesetzt, der sich ein kostenloser Online-Artikel widmet. Daneben verwenden die Entwickler die Bibliotheken Libvirt, Libvirt-Glib und Libosinfo.
Die GPL-lizenzierte Software befindet sich noch im Anfangsstadium und hat nun ihre erste Veröffentlichung im Rahmen der Gnome-Entwicklerversion 3.3 erlebt. Weitere Informationen sowie Quellcode gibt es auf der Boxes-Seite bei Gnome Live.






