Einen Application-Server für PHP in einer kompakten Programmdatei liefert FrankenPHP. Dessen neuen Version bietet neben Performace-Verbesserungen auch einige kleinere nützliche Neuerungen. So gibt es neue Metriken für Prometheus und eine Dateiüberwachung.
Unter der Haube nutzt FrankenPHP den Webserver Caddy. Dessen Worker und Threads lassen sich jetzt ebenfalls mit der Monitoring-Software Prometheus im Auge behalten. Dazu liefert FrankenPHP über seinen Prometheus- beziehungsweise OpenMetrics-Endpoint unter anderem Informationen über die vorhandenen PHP-Threads, die gerade arbeitenden Threads sowie die arbeitenden Worker.
Neu sind auch die sogenannten File Watcher. Sie behalten ausgewählte PHP-Dateien dauerhaft im Auge und starten den entsprechenden Worker neu, sobald sich einer der Dateien geändert hat. Besonders nützlich ist das während der Entwicklung einer neuen PHP-Anwendung, da sich Änderungen sofort niederschlagen. Insbesondere muss man nicht den kompletten Application-Server neu starten.
Durch verschiedene Optimierungen soll FrankenPHP bis zu 54 Prozent effizienter arbeiten als noch die Vorgägngerversion. An Bord hat FrankenPHP 1.3 zudem die API „ext-parallel“, mit dem sich parallel ablaufender PHP-Code schreiben lässt, sowie die aktuelle Version 0.17 der Echtzeitlösung Mercure.
FrankenPHP ist Go implementiert, wodurch es nativ, schnell und ohne aufwändige Installation läuft. Wer den Application-Server dennoch im System verankern möchte, kann das mit einem neuen Shell-Skript. Das wiederum lässt sich mit einem kurzen Befehl holen und anwerfen:
curl https://frankenphp.dev/install.sh | sh
Diese Form der Installation birgt allerdings Sicherheitsrisiken.





