Am 24. und 25. Februar findet in Brüssel das siebte Free and Open Source Software Developers’ European Meeting (FOSDEM) statt. Die größte Open-Source-Entwickler-Veranstaltung Europas dient jedes Jahr als Treffpunkt der namhaftesten Entwickler weltweit. Sechs Haupt-Tracks decken die Themenbereiche Sicherheit, Desktop-Anwendungen, Entwicklung und Sprachen, Kernel, Web und Internet-Dienste ab. Dazu gibt es noch Nebentracks für LPI-Zertifizierungen, GPG-Key-Signing und die so genannten Lightning Talks, bei denen ein Referent etwa 15 Minuten Zeit hat, ein bestimmtes Thema zu erläutern.
Das vollgepackte Programm enthält allerdings noch mehr Punkte: Es gibt zusätzlich Entwicklerräume, in denen Mitglieder über Interna ihres Projekts berichten. Mit dabei sind KDE, Gnome, OpenSuse, Mozilla und viele weitere. Ein eigener Bereich für Messestände ist ebenfalls eingerichtet. Besucher sollten sich also am besten vorher schon sehr genau überlegen, wofür sie sich interessieren, denn alle Tracks laufen zeitlich parallel.
Als Schmankler stellen die Fosdem-Organisatoren wieder alle Referenten der Haupt-Tracks mit einem Interview vor. Jede Woche werden vier dieser Interviews auf der Website veröffentlicht. Den Anfang machen Jim Gettys (One Laptop Per Child), Aleksey Bragin (ReactOS), Federico Mena Quintero (Gnome) und Øyvind Kolås (GEGL). In der zweiten Charge geben sich Kristian Høgsberg (AIGLX), Ronald G. Minnich (LinuxBIOS), Peter Saint-Andre (Jabber), Kern Sibbald (Bacula) und Andrew Morton (Linux-Kernel) die Ehre.




