Kurz nachdem Adobe die erste Beta-Version des Flash-Players 9 fertiggestellt hat, gibt es wieder eine Neuerung: Im Adobe-Labs-Wiki finden Entwickler jetzt die Beschreibung einer Schnittstelle, über die sie den Player erweitern können. Das Feature namens Flash-Support soll vor allem dazu dienen, nicht unterstützte Bibliotheken einzubinden.
Adobe hat während der Entwicklung von Flash 9 für Linux etwa den Support für das Sound-Framework OSS zugunsten von Alsa entfernt. Der Player solle möglichst leichtgewichtig und nicht aufgebläht sein, daher gibt es in vielen Bereichen (Sound, Video, sichere Kommunikation über SSL, Unicode) nur eine unterstützte Technologie. Damit aber auch Anwender in den Genuss von Flash kommen, die etwa OSS statt Alsa einsetzen, oder eine andere Bibliothek als OpenSSL, können Programmierer den Flash-Player über das neue Interface anweisen, andere Bibliotheken zu verwenden.
Mit flashsupport.c stellt Adobe eine Referenzimplementierung für diese Schnittstelle bereit. Adobe-Ingenieur Tinic Uro weist in seinem Blog jedoch darauf hin, dass die Schnittstelle sowie die Implementierung noch sehr experimentell sind. In naher Zukunft soll sich noch einiges an der Technik ändern, zur fertigen Release von Flash 9 nächstes Jahr, so hofft Uro, ist die Schnittstelle stabil.






I am impressed.
Meine grösste Befürchtung war aufgeblähter, kompromitierbarer Code. Aber hier wird wirklich ernsthaft optimiert.
Ich bin aber immer noch (positiv) verwundert, daß Adobe die Linux-Kunden entdeckt hat. Wer hat da wohl die Manager überzeugt?