Erste Budgie-Version unter dem Dach der neuen Organisation erschienen

Erste Budgie-Version unter dem Dach der neuen Organisation erschienen

Budgie 10.6 veröffentlicht

Die Entwicklung der Desktop-Umgebung bündelt das Team unter einer neuen Organisation namens Buddies of Budgie. Genau die hat jetzt eine aktualisierte Fassung von Budgie freigegeben, die leicht an der Optik feilt und kleinere Umbauten unter der Haube bietet.

Sichtbarste Neuerung sind kleinere Änderungen am Theme. So nutzen die Widgets im Panel ein einheitliches Farbschema. Schatten und Kanten setzt Budgie 10.6 zurückhaltender ein. Abstände zwischen Elementen haben die Entwickler reduziert. Letzteres bewirkt, dass sich teilweise mehr Informationen auf gleichem Raum anzeigen lassen. Einige Dialog-Fenster besitzen jetzt abgerundete Kanten und überarbeitete Farben sorgen für bessere Kontraste. Unter anderem zeigt Budgie bei der Eingabe eines falschen Passworts die Fehlermeldung in Rot statt wie bisher in Blau an. Abschließend unterstützt Budgie GTK-Themes besser.

Das Symbol mit dem Akku-Ladestand aktualisiert Budgie immer in 10 Prozent-Schritten. Auf einem vertikalen Panel bricht der Text der Uhr korrekt um. Das Panel ist zudem jetzt standardmäßig 36 Pixel hoch. Budgie 10.6 unterstützt wieder Gnome 40, wodurch der Desktop insbesondere unter Ubuntu LTS laufen soll. Bei den Übersetzungen in verschiedene Sprachen hilft ab sofort Transifex.

Das Nachrichtensystem haben die Entwickler neu implementiert. Es lässt sich zudem jetzt neben Raven auch von anderen Budgie-Komponenten einspannen. Bei der Überarbeitung haben die Entwickler zudem einige bereits länger bekannte Probleme behoben. So beachtet das Nachrichtensystem jetzt korrekt die Informationen über die sendende Anwendung, womit Nachrichtengruppen nicht mehr den falschen Namen anzeigen.

Die Buddies of Budgie sehen ihren Desktop als Plattform an. Beginnend mit Budgie 10.6 möchten sie einen Grundstock an eng zusammenarbeitenden Komponenten ausliefern, den Rest sollen dann Nutzer und Distributoren ergänzen. Die Plattform besteht dabei aus dem eigentlichen Budgie Desktop, der Symbolsammlung Budgie Desktop View und dem Budgie Desktop Control Center. Hinter Letztgenanntem verbirgt sich ein aufgebohrtes Gnome Control Center und somit die Systemeinstellungen.

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