Mit MyDNS entwickelt der Programmierer Don Moore seit einigen Jahren einen DNS-Server, der eine MySQL-Datenbank als Backend benutzt anstelle von Konfigurationsdateien wie Bind oder djbdns. Das hat den Vorteil, dass man ohne Probleme webbasierte Frontends benutzen kann, um DNS-Records zu verwalten. Man kann sich sogar sein eigenes Frontend schreiben, zum Beispiel in PHP.
MyDNS liest die DNS-Records einfach aus der Datenbank, und es muss nicht neu gestartet oder geladen werden, wenn DNS-Records sich ändern oder Zonen angelegt/bearbeitet/gelöscht werden.
In meinem Tutorial [1] zeige ich neben der Installation und Konfiguration von MyDNS, wie man einen Secondary DNS-Server aufsetzt; es werden allerdings keine Zonentransfers benutzt, um die Daten vom Primary zum Secondary Nameserver zu bekommen. Stattdessen setze ich MySQL-Datenbank-Replikation ein.
Es gibt einige Web-Frontends für MyDNS. Man kann natürlich phpMyAdmin für die MyDNS-Administration einsetzen, oder man benutzt das Web-Frontend, das Teil von MyDNS ist (das aber nicht leicht zu bedienen ist, da die Feldbeschreibungen fehlen). Weiterhin kann man MyDNSConfig einsetzen, ein Web-Frontend, das ich selbst geschrieben habe. Das Tutorial zeigt, wie man alle drei installiert.





Grundsätzlich ist die Wahl einer DB als Backend für die DNS-Verwaltung
für viele Anwender eine interessante Alternative. Zumindest für die Admins,
die einen DNS Bestand mit zahlreichen Veränderungen pro Tag verwalten müssen.
>> wie man einen Secondary DNS-Server aufsetzt; es werden
>> allerdings keine Zonentransfers benutzt, um die Daten
>> vom Primary zum Secondary Nameserver zu bekommen. Stattdessen
>> setze ich MySQL-Datenbank-Replikation ein.
Warum setzt Du nicht einen RFC konformen Secondary NS ein? Die Konfiguration
eines DB-unterstützten Primary NS mit Zonentransfer zum Secondary NS stellt
keinen grösseren Aufwand aber bessere Funktionalität dar.
Viele Gruesse
Thomas