PC-Hersteller Dell hat mit Novell ein Abkommen zur Nutzung des Suse Appliance Programms geschlossen.
Dell beabsichtigt den Suse-Anwendungsbaukasten von Novell sowohl für Angebote von virtuelle Appliances als auch für die Bestückung seiner Hardware zu nutzen. Dell-Managerin Sally Stevens sieht in der Partnerschaft und daraus entstehenden Plug-and-Play-Systemen eine für Kunden kostengünstige Ausweitung der Linux-Palette von Dell. Inbegriffen sind neben dem Suse Appliance Programm auch die Lifecycle-Management-Tools von Novell. Die von Dell angebotenen Appliances seien so mit vollem Support ausgestattet, heißt es in einer Mitteilung von Novell, Patches und Updates inbegriffen.
Der US-Marktforscher IDC bescheinigt den Appliances, die sich als vorgefertigter und startklarer Mix aus Betriebssystem, Middleware und Anwendungen verstehen, eine positive Zukunft. Noch im Jahr 2011 sollen dort die Umsätze bei einer Milliarde US-Dollar liegen. Bis 2014 wächst der Appliance-Markt auf 3,7 Milliarden Dollar, orakelt IDC.





