Der scheidende Debian-Release-Manager Martin “Joey” Schulze hat auf der Debian-Announce-Liste ein zweites Update für Debian GNU/Linux 3.1 vermeldet. Wie üblich sind diverse Sicherheits-Updates enthalten. Es gehören damit aber auch einige ernsthafte Probleme der Vergangenheit an, schreibt Schulze.
Wer sich regelmäßig mit Patches eingedeckt hat, braucht das aufgefrischte Stable-Release nicht herunterzuladen. Es bestehe auch kein Grund, “alte” 3.1 CDs wegzuwerfen. Das Update erzeuge keine neue Debian-Version, sondern füge lediglich Pakete hinzu. Das Upgrade zu der neuen Ausgabe könne also getrost über das “apt”-Tool in Verbindung mit einem Debian-Server(-Mirror) erfolgen. Alle Informationen zu 3.1r2 stehen hier.
Debian GNU/Linux 3.1r2 stopft diverse Löcher
Ähnliche Artikel
Die schlanke und flexible Firewall-Distribution IPFire ersetzt in ihrer neuen Version Unbound durch den Knot Resolver. Darüber hinaus unterstützt der integrierte WLAN Access Point das 6 GHz-Band.
Eine Backdoor im kleinen Kompressionsprogramm XZ sorgte 2024 für ein großes weltweites Sicherheitsproblem und stieß eine Diskussion um überlastete Maintainer an. Den kompletten Vorfall arbeitet jetzt Adrian Mastronardi penibel in seinem kostenlosen E-Book auf.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist bei der Kernel-Entwicklung explizit erlaubt – das Linus Torvalds im Rahmen einer Diskussion noch einmal klargestellt. Für KI-Kritiker findet er darin zudem drastische Worte.
Der Norweger Geir Isene hat einen X-Server komplett in Assembler geschrieben. Der soll nicht nur deutlich ressourcenschonender arbeiten als das Pendant von X.org, er besteht derzeit auch nur aus rund 20.000 Zeilen Code. Es gibt aber auch ein paar Haken.
Die gemeinnützige Organisation Trace Labs stellt eine VM mit kuratierten und aus ihrer Sicht besonders nützlichen OSINT-Werkzeugen für Sicherheitsexperten bereit. Die neue Version verabschiedet sich von Kali Linux, bringt neue Tools mit und legt bei der Dokumentation nach.



