Unter dem Motto “Freiheit leben” dreht sich bei den Chemnitzer Linux-Tagen am 19. und 20. März 2011 wieder alles um Open-Source und deren Möglichkeiten sowie Freiheiten.
Für die Veranstaltung, die auf vielfachen Wunsch um eine Woche nach hinten verlegt wurde, um mehr Abstand zu CeBIT zu gewinnen, werden jetzt Vorträge, Workshops, Projekte und Demos rund um die Schwerpunkte Emulatoren, IT-Dokumentation, Business Intelligence und Kernel gesucht. Interessenten können ihren Beitrag noch bis zum 5. Januar 2011 einreichen.
Um einen der wichtigsten Bestandteile eines Betriebssystems geht es im Bereich “Kernel”. Wer direkt am Kern mitentwickelt, gehört für Außenstehende zu einer verschworenen Gemeinschaft, die sich gern von anderen abgrenzt. Das dies nicht so ist, wollen Kernelentwickler in Vorträgen und Workshops beweisen. Emulatoren stellen für die Entwicklung von Programmen und Treibern für spezielle Hardware immer noch einen unverzichtbaren Bestandteil dar. Wie genau sie zum Einsatz kommen und was man damit noch alles machen kann, soll der Schwerpunkt “Emulatoren” vorstellen.
Weil IT-Projekte und Strukturen immer komplexer werden, ist für einen sicheren und reibungslosen Betrieb eine ausführliche und übersichtliche Dokumentation unverzichtbar. Der Bereich “IT-Dokumentation” soll verschiedene Lösungen vorstellen, die den Mitarbeiter bei der täglichen Arbeit unterstützen. Im Bereich “Business Intelligence” dreht sich alles um die digitale Datenverarbeitung im Unternehmen. Er soll vor allem demonstrieren, dass sich Open-Source-Produkte hier nicht hinter der kommerziellen Konkurrenz zu verstecken brauchen.
Der zu den letzten Chemnitzer Linux-Tagen erstmals erschienene Tagungsband erhielt durchgehend sehr positiver Resonanz. Aus diesem Grund wird es ihn auch im kommenden Jahr wieder geben. So erhalten Referenten von Vorträgen und Workshops wieder die Möglichkeit, ihren ausformulierten Text im Tagungsband zu veröffentlichen.






