Cairo-Dock unterstützt Wayland und HiDPI-Bildschirme

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Logo Cairo-Dock

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Cairo-Dock 3.6.0

Nachdem die Entwicklung des einst so beliebten Cairo-Dock in den letzten Jahren auf Sparflamme lief, bringt die Version 3.6.0 gleich einen Schwung an interessanten Neuerungen. So unterstützt das Dock HiDPI-Bildschirme, verbessert die Integration mit Systemd und läuft unter Wayland.

Letzteres ist gleichzeitig die größte Neuerung. So lässt sich das Cairo-Dock jetzt auch unter Wayfire, Labwc, KDE Plasma, Cosmic, Sway und Hyprland betreiben – allerdings explizit noch nicht unter GNOME. Darüber hinaus gibt es unter Wayland noch ein paar Einschränkungen. Unter anderem erscheint das Cairo-Dock immer nur auf einem von mehreren angeschlossenen Monitoren. Wer das Dock unter Wayland einsetzen möchte, sollte daher vorab die entsprechende Wiki-Seite lesen.

Skaliert man auf hochauflösenden Monitoren die Benutzeroberfläche, erscheinen die Komponenten des Cairo-Docks nicht mehr verwaschen. Das gilt allerdings nur, wenn man einen ganzzahligen Skalierungsfaktor einstellt.

Des Weiteren lässt sich das Cairo-Dock 3.6.0 über einen Systemd-Dienst steuern. Alle vom Dock gestarteten Anwendungen laufen zudem in ihrem eigenen Slice. Abschließend zapft noch das Wetter-Applet im Hintergrund einen neuen Dienst an.

Das Cairo-Dock fügt dem Desktop ein funktionsreiches Dock hinzu, das sich über Plugins weiter aufbohren lässt. Die einst äußerst beliebte Anwendung kam in den letzten Jahren nur wenig voran. Die letzten größeren Neuerungen gab es 2014, alle Versionen danach beseitigten im Wesentlichen nur Fehler.

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