Bundesverwaltungsgericht stoppt den 40-Millionen-Auftrag des BBL

Bundesverwaltungsgericht stoppt den 40-Millionen-Auftrag des BBL

Kein Geld für Microsoft

Die Beschwerde von 18 Open-Source-Dienstleistern gegen den Deal zwischen dem BBL und Microsoft hat Erfolg gezeigt. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Vergabe gestoppt.

Wie die Neue Zürcher Zeitung soeben vermeldet, hat das Bundesverwaltungsgericht die Vergabe des BBL-Auftrags über 42 Millionen Franken an Microsoft mit einer superprovisorischen Verfügung (d.h. ohne Anhörung der Gegenpartei) gestoppt, da das BBL die Vergabe nicht öffentlich ausgeschrieben hat. Von der Verfügung ausgeschlossen sind dringende Anschaffungen, die zum Funktionieren der Bundesinformatik nötig seien.

Mit der Verfügung sind die Verträge erst mal auf Eis gelegt und vermutlich wird es zu einer öffentlichen Ausschreibung kommen. Entschieden ist aber noch nichts.

Gegen den neuen 3-Jahres-Vertrag zwischen dem BBL und Microsoft über rund 25 Millionen Euro hatten Red Hat und weitere 17 Open-Source-Anbieter Beschwerde eingereicht, nachdem die Vergabe Anfang Mai über die übliche Notiz im Amtsblatt publik wurde.

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2 Kommentare
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Pit Sütterlin
17 Jahre her

OK, vielleicht weiß es ja sowieso jeder der die Meldung liest, trotzdem wäre ein Hinweis, daß es sich um das Bundesverwaltungsgericht der Schweiz handelt und das BBL (Bundesamt für Bauten und Logistik) eine schweizer Behörde ist, ganz nett ;^>

Pit

S. Haberäcker
17 Jahre her

So soll es sein.
Freie Software anwendung für freie Mitbürger und Unternehemer .
Nicht nur immer Microsoft gebundene Angelegenheiten……

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