Im Frühjahr 2010 hatte Hewlett-Packard für Palm und dessen auf Linux basierendes WebOS noch rund 1,2 Milliarden US-Dollar gezahlt. Nun verkündet der Konzern, keine weiteren Geräte mit WebOS anbieten zu wollen.
Dass der Hersteller schon wenige Wochen nach dem Marktstart von Touchpad-Tablets mit WebOS den Ausstieg aus der Geräteproduktion verkündet, geht mit einem größeren Umbau des Konzerns einher. Auch die Personal Systems Group (PSG), die Notebooks und PCs unter sich vereint, soll ausgegliedert oder verkauft werden. HP befindet sich einer Mitteilung gemäß außerdem in Verhandlungen für eine Übernahme des Cloud-Anbieters Autonomy Corporation.
Dass die Verkäufe der Touchpad-Tablets die Erwartungen nicht erfüllten, war schon an Preissenkungen abzulesen, die HP vor einigen Tagen veranlasst hatte. Der Ausstieg kommt dennoch abrupt. Es steckt mit dem Pre3 etwa ein Smartphone in Entwicklung, das noch nicht auf den Markt gekommen ist.
Bei den ebenfalls verkündeten vorläufigen Quartalszahlen für das vierte Geschäftsquartal hat HP einen Umsatz von rund 31,2 Milliarden US-Dollar stehen, verglichen mit 30,7 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal.






Schade um das Betriebssystem WebOS, bleibt zu hoffen das es OpenSource wird die Homebrew-Community könnte es dann weiterentwickeln und für andere Geräte anpassen – wer weiß WebOS für’s iPad ;-)