Auftakt zum Linuxtag 2011

Auftakt zum Linuxtag 2011

Tux professionell

Marko Jung und Nils Magnus vom veranstaltenden Verein haben in Berlin den Startschuss zum Linuxtag 2011 gegeben. Nils Magnus sprach die zunehmende Professionalisierung der Open-Source-Community an.

Den Spruch “Linux ist auf dem Desktop angekommen”, sparte sich Nils Magnus zwar, wies aber auf die zunehmend eingesetzten Linuxe hin, etwa auf Geräten wie Fernsehern und sonstigen Consumer-Devices. “Linux ist selbstverständlicher geworden”, sagte Magnus. Das sei auch daran abzulesen, dass Linux-Firmen inzwischen im Karussell der Übernahmen und Zusammenschlüssen angekommen seien. Auch die Community habe sich teils professionalisiert, indem es feste Release-Zyklen, Marketingaktionen und Pressearbeit gibt.

Seitens der Messe Berlin sagte Jens Heithecker, dass 179 Vorträge, 27 Workshops, über 80 freien Projekten und 40 kommerzielle Aussteller beim 17. Linuxtag das umfangreichste Kongressprogramm zum Thema in Europa ausmachen. Neu ist der Cross-Distro-Collaboration-Summit am Freitag, der die anwesenden Distributionen zum Diskurs einlädt, etwa Opensuse und Fedora.

Peter Ganten von der Firma Univention übergab anschließend den Univention-Absolventenpreis, der Abschlussarbeiten würdigt, die sich dem Thema Open Source widmen. Den ersten Preis erhielt Andreas Wolke für seine Arbeit über Cloud Computing.

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