Audacity meldet ab sofort Fehler an die Entwickler

Audacity meldet ab sofort Fehler an die Entwickler

Audacity 3.0.3 veröffentlicht

Der populäre Audio-Editor verwendet jetzt standardmäßig etwas andere Farben im Spektogramm. Darüber hinaus sucht Audacity automatisch nach Aktualisierungen und behebt zahlreiche Fehler.

Sobald während der Arbeit ein Fehler auftritt, kann Audacity einen entsprechenden Report an die Entwickler schicken. Dies müssen Anwender allerdings explizit gestatten. Die Fehlerbenachrichtigung und die Update-Funktion standen schon vor der Veröffentlichung der Version 3.0.3 stark in der Kritik. Unter anderem wurde den Audacity-Entwicklern eine Verletzung des Datenschutzes vorgeworfen. Gemäß der mittlerweile angepassten Datenschutzbedingungen überträgt der Audio-Editor jedoch nur die jeweils notwendigsten Informationen. Die Update-Suche lässt sich zudem in den Einstellungen komplett deaktivieren.

Für Linux-Nutzer steht Audacity erstmals als fertiges Programm in Form eines AppImages bereit. Folglich muss man die Software nicht mehr selbst compilieren beziehungsweise auf ein Update durch die eigene Distribution warten. Derzeit lässt sich Audacity allerdings nicht unter SuSE Linux übersetzen. Abschließend lassen sich in Audacity 3.0.über einen neuen Menüpunkt die Namen der Audio-Tracks ein- und ausblenden.

Alle Neuerungen listen die Release Notes auf, eine weitere Wiki-Seite stellt die neuen Funktionen mit Screenshots vor.

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